Georgien

In 2001 und 2002 wurde in der Udabno Halbwüste in Ostgeorgien, in Zusammenarbeit mit dem Troia-Projekt und der Georgischen Akademie der Wissenschaften eine geomagnetische Untersuchung von Siedlungsanlagen, die vermutlich aus der Wende vom 2. zum 1. Jt. v. Chr. stammen, durchgeführt. Die untersuchte Siedlung ist unter dem Namen „Naomari Gora“ bekannt und besteht wiederum aus drei Teilbereichen. Ziel der geomagnetische Untersuchung war es, Strukturen der Anlagen zu erkunden, die auf dem vorhandenen Luftbild einer russischer Befliegung nicht zu erkennen sind und damit zukünftigen Grabungskampagnen detaillierte Ansatzpunkte zu liefern. So konnten in der zentralen Siedlung im Bereich der Zitadelle ein Eingangstor lokalisiert werden. Im Inneren der Siedlung lassen sich nun zahlreiche weitere Internstrukturen erkennen. In den randlichen Bereichen der Zentralsiedlung zeigte sich eine Fortsetzung der Siedlung nach Süden, die so in dem Luftbild nicht zu erkennen war.

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